| Alpenpässe im Sommerbetrieb |
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11.06.2011 – Mit der Öffnung des Col du Sanetsch (Schweiz) in dieser Woche sind nun bis auf zwei alle Wintersperren aufgehoben. Lediglich in Frankreich bleiben die beiden Übergänge Lombarde und Agnel noch bis Mitte, respektive Ende Juni dicht. Diese kaum befahrenen Pässe an den Landesgrenzen zwischen Frankreich und Italien gehören traditionell zu den letzten, auf denen Wintersperren aufgehoben werden. Nach einem Felssturz auf italienischer Seite ist der Montgenevre, ebenfalls ein französisch-italienischer Grenzpass, allerdings auf unbestimmte Zeit wieder unpassierbar. Aus Sicherheitsgründen bleibt auch die Mangartstraße in Sloweniens Julischen Alpen bis auf weiteres für den Verkehr geschlossen. Mit dem Wechsel auf den Sommerfahrplan wurde zudem der Autoverlad am Albula, durchgeführt von der schweizerischen Rhätischen Bahn, eingestellt. Wirtschaftliche und betriebliche Gründen machten diesen Schritt notwendig. Zum einen sollen die Bahnhöfe in St. Moritz und Samedan umgebaut werden. Dann werden die Verladegleise für den regulären Bahnverkehr benötigt. Zum anderen Kommen am Albula nur rund 1.700 Fahrzeuge pro Jahr auf die Schiene. Das entspricht einem guten Tag auf der extrem erfolgreichen Vereina-Linie. Weitere tagesaktuelle Infos gibt es wie immer in der größten unabhängigen Übersicht zur Befahrbarkeit von mehr als 300 Alpenpässen und Alpenstraßen.
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